Antrag: Förderung der Neuanpflanzung im Rödinghauser Wald

31.01.2021

Trockenheit und Borkenkäfer haben an der Südseite des Wiehengebirges in den Jahren 2018 -2020 große Schäden verursacht. Anstelle der kranken und mittlerweile geschlagenen Kalamitätsbäume sind Neuanpflanzungen nach dem Konzept des Forstbetriebsverbandes als zukunftsorientierter Mischwald unerlässlich.

Die Beseitigung der kranken Bäume und die nur teilweise mögliche Verwertung der Käferbäume haben den Waldeigentümern keinen Ertrag gelassen.

Angesichts Jahrzehnte langer Pflegemaßnahmen sind insgesamt große Verluste entstanden. Umso wichtiger ist es, nun die Neuanpflanzung anzuschieben.

Der Rödinghauser Wald erfüllt eine bedeutende Erholungsfunktion für die Rödinghauser und Gäste aus der näheren Umgebung. Er wird auch zukünftig helfen, unseren Tourismus und die heimische Gastronomie zu unterstützen.

Vor diesem Hintergrund möge der Rat/der Haupt- u. Finanzausschuss folgendes beschließen:
„Die Gemeinde Rödinghausen gewährt
a.    den aufforstenden Waldeigentümern einen Zuschuss von 1,50 Euro je gepflanztem Jungbaum auf Rödinghauser Territorium
b.    dem Forstbetriebsverband einen pauschalen Zuschuss von 10.000 Euro für die Durchführung von Schutzmaßnahmen an den Neupflanzungen.

Die Abwicklung der Zuschusszahlung für die Neupflanzungen kann über den Forstbetriebsverband erfolgen“.

Bitte prüfen Sie, ob eine Vorabbefassung im Klima- u. Umweltausschuss nötig ist. Angesichts der beginnenden Vegetationsperiode hält die CDU Rödinghausen eine baldige Realisierung des Antrags für zielführend.