CDU Kirchlengern: Wann geht es endlich los

Arbeiten an der Kindertagesstätte in Häver haben noch nicht begonnen

Machen sich vor Ort ein Bild; v.l. Christian Bobka, Manfred Wauschkuhn, Frank Knickmeier
Machen sich vor Ort ein Bild; v.l. Christian Bobka, Manfred Wauschkuhn, Frank Knickmeier
Kirchlengern. Eigentlich sollte Bewegung an der ehemaligen Grundschule in Häver  herrschen. Hier müssten sich jetzt zahlreiche Arbeiter tummeln, die für den Umbau in eine Kindertagesstätte sorgen. Schaut man jedoch genau hin, dann sieht man nichts. Keine Bewegung, keine Arbeiter, nur Stillstand. Kaum zu glauben, dass in fünf Monaten hier Kinder spielen und betreut werden sollen.

Bereits im Jahre 2016 stellte die Gemeinde Kirchlengern das Gebäude der ehemaligen Grundschule zur Verfügung, damit hier eine Kindertagesstätte entsteht, um dem akuten Mangel an Kindertagesplätzen entgegenzuwirken. Die AWO erhielt dafür den Zuschlag. Seitdem scheint nicht viel passiert zu sein.  

Ein unhaltbarer Zustand nach Meinung der CDU- Ratsfraktion Kirchlengern. Es ist genug Zeit vergangen,  um die Grundschule entsprechend umzubauen. Wenn jetzt anscheinend noch nicht einmal der Antrag auf Fördermittel beim Landesjugendamt in Münster beschieden ist, dann ist das schlichtweg ein Skandal. „Hier geht es schließlich um Kinder, die betreut werden müssen. Die Eltern brauchen dafür dringend die Plätze. Da muss man einfach schneller sein“, sagt Christian Bobka aus der CDU- Ratsfraktion.

Die CDU- Ratsfraktion fordert deshalb, dass umgehend über erforderlichen Anträge beschieden wird, damit endlich die Gelder für den notwendigen Umbau fließen und die Arbeiten beginnen können. Schließlich fließen jedes Jahr Steuergelder in Millionenhöhe aus Kirchlengern im Rahmen einer Umlage an das Jugendamt. Man kann dafür deshalb auch kompetente und schnelle Arbeit erwarten. Weiterhin wird die Fraktion die zuständigen Politiker aus der CDU- Landtagsfraktion informieren, um der Sache noch einmal Nachdruck zu verleihen. Denn jetzt schon entstandene Zeitverzug ist für die betroffenen Familien aus Kirchlengern nicht weiter hinnehmbar.  

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